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 Erstes Juni-Wochenende: DKW-Treffen in Garitz 

Wegen der plötzlichen schweren Erkrankung eines sehr nahen Familienmitglieds mussten wir regelrecht in letzter Sekunde absagen. Am Vortag unserer Abreise riet der behandelnde Arzt von einer weiten Reise ab, falls irgendetwas entschieden werden müsste.

 

Doch das Chaos wurde erst am nächsten Tag komplett: wir wohnen an einer abschüssigen Sackgasse und ich belade das Gespann immer mit dem Zugfahrzeug talwärts weisend. Das Auffahren von hinten auf den Anhänger ist dann weniger steil, und auf der Ladefläche rollen die Vorderräder von allein gegen die Haltebügel. Der Wagen steht passgenau auf dem Anhänger und lässt sich mit den Gurten wunderbar verzurren. Auf die Handbremse kann verzichtet werden, denn die wird beim Abladen auf dem ebenen Parkplatz in Garitz sowieso nicht gebraucht.

 

Seit der Wendehammer einmal morgens mit parkenden Autos verstellt war, wird das Wenden des Gespanns immer sofort nach dem Aufladen erledigt. Am nächsten Morgen steht das Gespann dann in der richtigen Richtung – bergauf – zur Abfahrt bereit.

 

 Der Leser ahnt, was nun vorprogrammiert war:

 

Nachdem wir am Abend vor der Abfahrt zu unserer Bestürzung Kenntnis von der notwendigen Operation des Familienmitglieds im Krankenhaus erhalten hatten, war klar, dass wir nicht fahren können. Das Abladen verschob ich auf den anderen Tag bei Tageslicht. Gesagt – getan: Gurte abgenommen, aber in der Aufregung vergessen, dass die Handbremse nicht festgezogen war. Als der letzte Gurt abgenommen war, begann der DKW lautlos nach hinten zu rollen, denn das Gespann stand jetzt nach hinten abschüssig. Bei 12% Gefälle ist an ein Aufhalten nicht zu denken – lebensgefährlich! Also rollte der Wagen nach hinten, mit der Hinterachse über das Ende der Ladefläche hinaus und fiel auf den Rahmen. Zum Glück waren die Auffahrrampen noch nicht eingehängt. Der DKW hätte sonst erst richtig Anlauf genommen und wäre rückwärts gegen einen weiteren, hinter dem Gespann geparkten Oldtimer gerollt. Beim Herunterfallen des Rahmens auf die Ladefläche verhakte sich aber das rechte hintere Bremsseil an einer hervorstehenden Schraube des Anhängers und machte damit seiner Bestimmung alle Ehre: „Glück im Unglück“!

 

In Garitz haben uns deshalb einige Besucher vergeblich erwartet - viele suchten bereits 2017 gezielt nach unserem F5!

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                letzte Aktualisierung: 17.08.2019...                                                     Garitz   2019:        seit 20.08.2017 einige Seiten in englischer Sprache (Home, Seite "2017", "Garitz 2017" und "Tienhoven 2017" "Garitz 2019 und Cirencester 2019")                 
 

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